Für Wunder muss
man Beten –

für Veränderungen
aber arbeiten.

Thomas von Aquin

Schon als kleines Kind konnte ich mit Sätzen wie „das macht man eben so“ nichts anfangen. Und warum sollte ich im Studium Modelle so und nur so anwenden?

Immer nur dann, wenn wir das verstehen wonach wir handeln, die von aussen gesetzte Grenzen hinterfragen und eigene, neue Lösungen suchen, gibt es positive Veränderung.

Be Change

Ja, visionäre Ziele, die die Welt in neue Bahnen lenken sollen, sind faszinierend. Und sie sind notwendig.

Aber es geht nicht immer um DIE Veränderung, sondern darum, dass man die Alltagsroutinen auch dann hinterfragt, wenn es gerade so warm, weich und kuschelig ist. Nur dann kann man Wandel aktiv gestalten und sieht sich nicht plötzlich mit ungeliebten Veränderungen konfrontiert. 

Bildung neu gedacht

Das Schulsystem wie wir es kennen, stammt aus einer Zeit, in der Effizienz erreicht wurde, wenn eine möglichst grosse Masse an Menschen das Gleiche gleich gut erledigen konnten.

Effizienz wird heute von Computern schneller, mit weniger Fehlern und zu tieferen Kosten erreicht.

Allerhöchste Zeit also die Art und Weise zu überdenken wie wir Bildung sehen. 

Nachhaltige Strategie

Allzu häufig wird Veränderung jedoch mit Aktivismus verwechselt. Ob im privaten oder im beruflichen Kontext.

Nur keinen Zug, keinen Hype, keinen Trend verpassen. 

Und sicherlich führt die Adaption eines Trends auch zu einer Veränderung. Aber nicht selten nicht zu der, die wir uns wünschen – und vor allem nicht langfristig. 

Gibt es Good Enough? Chantal Schmelz

Gibt es „Good Enough“?

Man soll auch mal Fünfe grade stehen lassen - selbst in der Leistungsgesellschaft in der wir leben. Was, wenn man das nicht will oder kann? Wenn man lieber seine Grenzen austestet und sich mal die Finger verbrennt?    ...

WAS ICH TUE, WOFÜR ICH STEHE

 

„Walk the talk – whilst eating the frog.“

Nachdem ich – seit ich denken konnte -, immer in die Fussstapfen meines Grossvaters folgen und Ärztin werden wollte, musste ich mit 21 feststellen, dass man mit der fixen Vorstellung eines fremden Lebens im Kopf nicht zwingend glücklich wird. 

Seither haben mich eingefahrene Situationen scheinbar magisch immer wieder gefunden.

Nein, ich habe häufig nicht „Hurra“ geschrien, wenn die nächste Umstrukturierung anstand oder mir etwas mit Status „null“ oder „total heruntergewirtschaftet“ übergeben wurde. 

Und vor dem Hintergrund meiner Erziehung und Ausbildung habe ich lange versucht etwas Stetes aus all diesen Projekten zu machen. Etwas anständig zu Ende zu bringen. Wie man das eben so macht.

Ich habe dabei aber entdeckt, dass ich nicht gut im Verwalten bin.

Viel zu sehr fasziniert es mich, zu lernen, scheinbar fertige Puzzle in Einzelteile zu zerlegen und etwas Neues daraus zu entwickeln, Menschen, Projekte und Organisationen in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Mich begeistert dabei nicht der eine  Moment, sondern, wie sich Dinge immer weiter verändern. Es geht nicht darum etwas „zu Ende“ zu bringen oder DAS Ziel zu erreichen, sondern zu erkennen, das leben Veränderung bedeutet und es nur darauf ankommt, was wir daraus machen.

 

Häufig wird mir gesagt, dass man mich nicht greifen könne und, dass mir eine klare Positionierung fehle. Das ist so – und das ist gut so. Ich möchte, dort wo ich kann, einen Beitrag zur Veränderung leisten. Ohne Rücksicht auf die Grenzen einer selbsterschaffenen Positionierung.